Registrierung Mitgliederliste Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite Kalender

Herr Der Ringe Online - Forum » Mittelerde » Das Kaminzimmer » Das Geheimnis des Winters? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Das Geheimnis des Winters?
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Falcon Falcon ist männlich
Saurons Stellvertreter


Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 2.445

Das Geheimnis des Winters? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das rothaarige Mädchen fror erbärmlich, längst schon waren ihre viel zu dünnen Lederschuhe steif gefroren. Zitternd und bibbernd kauert sie sich in eine kleine Höhle, vor sich eine alte erloschene Feuerstelle die sie trotz ihrer Bemühungen nicht wieder zum brennen gebracht hatte. Ein tiefer Schnitt in ihrem linken Arm den sie nur mit einem Stück Stoff verbunden hatte schmerzte unerträglich und sie litt Hunger. Seit Tagen schon hatte sie nichts mehr gegessen, seit dieser schrecklichen Nacht als sie vom Hof ihrer Eltern verschleppt worden war. Mitten in der Nacht war sie aufgewacht, der Mond schien hell und klar. Durch den Schneefall der letzten Wochen war es in solchen Nächten meist taghell und eisig kalt. Sie erinnert sich das sie auch in dieser Nacht fror, so wie jede Nacht seitdem. Bibbernd war sie zur Feuerstelle gegangen um die Glut und damit das Feuer am Leben zu erhalten. Ihr Gesicht glühte schon nach wenigen Augenblicken im Feuerschein und gerade wollte sie wieder zu Bett gehen um ihre Eltern nicht zu wecken, als sie einen zweiten Feuerschein sah. Der Stall ihrer Eltern brannte lichterloh und sie sah Schatten davor. Sie wollte schreien, ihre Eltern und ihren großen Bruder warnen. Aber ihr Mund öffnete sich nur zu einem stummen Schrei, denn direkt vor ihrem Fenster tauchte eine riesige grimmige Gestalt auf. Ihr Vater hatte ihr von Orks erzählt, und ihr Bruder hatte sie mit schaurigen Geschichten von Trollen die ein oder andere Nacht um den Schlaf gebracht als sie noch kleiner war. Sie selber hatte solche Kreaturen zum Glück noch nie gesehen und sie war bisher auch ganz froh darüber gewesen. Nun aber, getrieben vom strengen Winter und wahrscheinlich auch von Hunger und Mordgier waren diese Wesen in ihrem Hof und plünderten ihren Hof. Der Ork vor dem Fenster grinste sie höhnisch an. Dann schlug er mit einer Holzkeule gegen das Fenster und griff mit einer raschen Bewegung nach ihr, wieder wollte sie schreien, weglaufen, ihren Vater aufwecken. Doch sie war wie gelähmt, konnte sich nicht bewegen. Sie spürte den starken Griff der Klauenhände an ihrem Nachthemd und mit einem Ruck zog er das Mädchen durch das Fenster.

Nun ging alles ganz schnell.

Durch den Lärm wurde die Familie geweckt, der Bruder lief auf den Hof nur mit einer Mistgabel bewaffnet, doch bevor er nur drei Schritte tun konnte wurde er von zwei schwarz gefiederten Pfeilen in der Brust getroffen, mit weit aufgerissen Augen und immer noch einem stummen Schrei auf den Lippen sieht das junge Mädchen wie ihr Bruder tot zu Boden ging. Ihr großer Bruder, der stärkste Junge in der Umgebung einfach tot.

Eine Fackel flog an ihrem Gesicht vorbei durch das zerbrochene Fenster, ihre Mutter wird von zwei der plündernden Orks zu Boden gerissen, geifernd und lachend schänden sie die einst so stolze Frau auf dem kalten Boden. Der Ork der das Mädchen mit eisendem Griff festhält, versucht auch sie zu begrabschen, doch eine raue Stimme die sie nicht versteht scheint ihn vorerst davon ab zu halten.

Sie hatte an ihren Vater gedacht, hatte in Gedanken gefleht das er doch kommen möge und diesem Irrsinn ein Ende zu bereiten, doch er war nicht gekommen. Das letzte was sie gesehen hatte war ihre Mutter, die Orks hatten sie mit Pflöcken an den Boden gebunden, halbnackt, geschändet und von Wunden übersät dem sicheren Tot in der kalten Nacht überlassen. Wo war ihr Vater, warum war er nicht da sie zu retten?

Die Orks verließen grölend und lachend ihr brennendes Zuhause. Den Hof wo sie ihre ganze Kindheit verbracht hatte…

Noch in der selben Nacht, kurz vor dem morgengrauen schlugen die Orks ein Lager unweit eines Fichtenwaldes auf, wie ein Bündel, zusammen geschnürt und frierend wurde sie zu dem anderen Beutegut geworfen. Keiner von ihnen schien auch nur mit einer Verfolgung zu rechnen, sie stellten nicht mal Wachen auf. Und obwohl sie totesangst verspürte schlief sie nach einem übel schmeckenden Trunk der Orks ein. In ihren Träumen sah sie wieder ihren Bruder sterben und ihre schreiende Mutter, sie wusste das sie träumt konnte aber nicht erwachen sich nicht befreien. Als sie erwachte war es still, kein Vogel sang, kein Lagerfeuer knisterte und kein Orkgeschrei, sie bewegte ihren Kopf und befreite sich so einigen Decken die über ihr lagen. Um sie herum lagen tote Orks. Die Räuber waren selbst Opfer geworden, aber warum hatten man sie zurück gelassen?

Hiermit lade ich euch ein weiter zu schreiben, was meint ihr ist passiert und wie geht es weiter mit dem rothaarigen Mädchen?

__________________
Geschichtenerzähler
Die Drachentriologie
Geheimnisse in der Dunkelheit
Schatten in der Dunkelheit



Wir alle versuchen anderen Spielern zu helfen. Wir sind alle gerne bereit Antworten zu geben soweit wir das selber vermögen. Sicherlich wird jeder verstehen wenn wir nach der 100 Frage die das selbe Thema umfasst gerne auf die praktische Suchfunktion verweisen.
Etten Ratgeber
21.12.2010 19:06 Falcon ist offline E-Mail an Falcon senden Beiträge von Falcon suchen Nehmen Sie Falcon in Ihre Freundesliste auf
Falcon Falcon ist männlich
Saurons Stellvertreter


Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 2.445

Themenstarter Thema begonnen von Falcon
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geschrieben von Belegphor
Diese Fragen quälten sie und sie fand keine Antwort darauf. Vermutlich hatte man sie zwischen dem Beutegut nicht gesehen oder sie für totgehalten; sie hatte ja nicht einmal den Kampf mitbekommen. Das Feuer wollte immer noch nicht brennen und das rothaarige Mädchen beschloß, einige weitere Decken aus dem vom Kampf gezeichneten Lager zu holen, das sie aus Ihrer kleinen Erdhöhle zu ihrer rechten sehen konnte. Mittlerweile war es wieder Abend geworden und es hatte angefangen zu schneien, als sie sich zum Lager begab und die zerschlissenen Decken holte. Sie kroch zurück in Ihre Höhle, wickelte sich dick in die Decken ein und fiel trotz der Kälte in einen tiefen Schlaf.
Sie wusste nicht wieviele Stunden sie geschlafen hatte. Sie hatte einen merkwürdigen Traum, sie schwebte in einer wiegenden Bewegung durch die Luft und es wurde plötzlich warm und hell. Sie blinzelte mit Ihren verschlafenen Augen und es war wirklich warm und hell. Sie schloss die Augen was für ein merkwürdiger Traum, blinzelte erneut und vernahm ein Knistern und verspürte eine wohlige Wärme. "Seht her", hörte Sie eine Stimme in ihrer Sprache rufen, "Sie wird wach". Noch ganz benommen vom tiefen Schlaf bemerkte das Mädchen, das es in warme und weiche Felle eingewickelt war, "Vater ist da" war Ihr erster Gedanke und mit offenen Augen schaute sie sich um. Sie lag nahe bei einem hell brennendem Feuer und um sie herum standen mehrere Gestalten, ein paar Menschen, ein paar Kinder und; seit wann hatten Kinder einen so langen Bart; sowie ein paar schlanke Menschen mit merkwürdigen Ohren, ganz anders als bei den ihr bekannten. Elben und Zwerge, sie hatte von Ihnen gehört, aber noch nie welche leibhaftig gesehen. "Fürchtet euch nicht", hörte Sie die Simme wieder sagen, "hier seid Ihr in Sicherheit". Die Schleier der Müdigkeit verzogen sich und das Mädchen erkannte, das die Kinder sich als Hobbits entpuppten. Menschen, Elben, Hobbits und Zwerge, was für eine merkwürdige Gesellschaft. Sie wandte sich in die Richtung, aus der die Stimme kam und sah ein großen, kräftigen Mann in einem Kettenhemd, bewaffnet mit einem großen Schwert, das auf seinem Rücken geschnallt war. Über dem Kettenhemd trug er einen dunkelroten Waffenrock mit einem schwarzen Streifen in der Mitte, der mit einem aufgestickten Schwertmuster verziert war. Seine Gefährten, die inzwischen näher gekommen waren, trugen den gleichen Waffenrock. "Ich bin Belegphor aus dem Hause der Megyl en Fuin" stellte sich große und kräftige Mann vor, der wie sie beim näherkommen feststellen konnte eine große Narbe über dem rechten Auge hatte, "und das sind meine Gefährten". Er drehte sich und zeigte auf die in einem Kreis um sie versammelte Schar. Ein kleiner Hobbit sprang hervor und .....

__________________
Geschichtenerzähler
Die Drachentriologie
Geheimnisse in der Dunkelheit
Schatten in der Dunkelheit



Wir alle versuchen anderen Spielern zu helfen. Wir sind alle gerne bereit Antworten zu geben soweit wir das selber vermögen. Sicherlich wird jeder verstehen wenn wir nach der 100 Frage die das selbe Thema umfasst gerne auf die praktische Suchfunktion verweisen.
Etten Ratgeber
07.12.2012 18:37 Falcon ist offline E-Mail an Falcon senden Beiträge von Falcon suchen Nehmen Sie Falcon in Ihre Freundesliste auf
Falcon Falcon ist männlich
Saurons Stellvertreter


Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 2.445

Themenstarter Thema begonnen von Falcon
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geschrieben von Delayar
----während er mit einem Lächeln, so breit wie ein Blaubeertörtchen, direkt vor ihr eine artige Verbeugung machte, musste das Mädchen lachen.

„Deladoc ist mein Name und ich muss sagen, dass ich mich freue, dass es Dir gut zu gehen scheint. Als wir Dich fanden, warst Du schon mehr tot als lebendig und sicher hätten die eisigen Winde ihr übles Werk vollendet und Du würdest jetzt nicht hier am Feuer sitzen und uns alle kennen lernen und überhaupt vielleicht willst Du ja auch was essen, wo doch hier so viel gute Sachen auf dem Tisch stehen, wie Weißbrote, dick mit Honig bestrichen, warme Schokolade oder Käse, wenn Dir der Sinn nach was herzhafterem steht……“

Die Augen des Mädchens wurden immer größer vor Staunen und der Mund stand ihr offen und das Lachen erreichte mittlerweile sogar wieder ihre Augen. Wie konnte ein so kleiner Hobbit nur so viel reden und das ohne Luft zu holen.

Sanft wurde er in diesem Moment von einem ernst drein blickenden Menschen beiseitegeschoben, allerdings ohne dass es seinem Redefluss einen Abbruch getan hätte.

„Tisch dem armen Kind ein doch erst mal auf Deladoc“ sprach der dunkelhaarige und schob den munter plappernden Hobbit Richtung Esstisch.
Ernst blickte er auf das Kind, ernst aber nicht unfreundlich. Das Lächeln im Gesicht des Kindes schwand und erwartungsvoll blickte es in das Gesicht des Mannes, der mit dunklen Augen den Blick erwiderte.

„Bergolas nennt man mich und sicher sind Essen und Trinken wichtig, damit es Dir bald wieder gut geht. Aber Rätsel sind mit Deinem Auffinden verbunden, die wir ohne Deine Hilfe nicht lösen können.
Es mag zu früh sein, in den Wunden Deiner Erinnerung zu forschen, doch die Spuren, die wir im Lager Deiner Entführer fanden, drängen auf Aufklärung. Denn siehe: Fährtenleser haben wir hier unter uns, die seinesgleichen in Mittelerde suchen und dennoch…..“

Unverständnis spiegelte sich in den Augen des Mädchens wieder, als so gesprochen wurde und es bemerkte die aufmerksamen Blicke der Anwesenden auf sich ruhen.

„Ich verstehe nicht was ihr meint Herr, habt ihr mich denn nicht von den Mördern meiner Familie befreit?“

********************************************************************

Das Wesen war alt, uralt. Wenig war von ihm bekannt oder überliefert, denn es lebte in Regionen, die lebende Wesen mieden.

Schatten war sein Körper, Dunkelheit sein Atem und Finsternis sein Geist.

Es war dem Ruf seines dunklen Herrn gefolgt und aus den Hängen des Schattengebirges nahe dem Cirith Ungol herabgestiegen und nach Westen gewandert. Geheim war sein Auftrag, dunkel und tödlich. Viele Nächte war es gewandert, unerkannt und leise, aber der Tod zeichnete einen Weg den der Sehende hätte deuten können, wenn die Zusammenhänge klar gewesen wären.

Am vierten Tag vor dem Julfest war es zur Begegnung gekommen.
Der Tisch war gedeckt und die Orks und Bilwisse ihrer Sache so sicher, dass es dem Wesen ein leichtes war, die Dunkelheit zu weben und alles in einen tiefen Schlaf zu versenken.

Töten, töten, töten…ein Ork nach dem anderen wurde Opfer seiner Lust, die es auslebte und das Wesen genoss es, das Blut der Beute zu trinken.
Blutleer sank der letzte Körper an einer kleinen Fichte nieder und der Frost würde ihn in dieser Position festfrieren, gerade so, als ob er nur schlafen würde.

Das Mädchen war das Ziel und der Auftrag war eindeutig. Ihr durfte nichts geschehen, ihr galt das Trachten des dunklen Herrn im Osten und kalt glitzerten die Augen im Dunkeln.

So leicht war es gewesen, zu leicht, kein Kampf, kein Entsetzen, keine lähmende Panik und Schreie, die es so liebte und an denen es sich ergötzen konnte.
Wenig Spaß hatte das Wesen gehabt und weit war der Weg gewesen. Sicher war sein Opfer, hatte sie doch seinen Atem genossen und schlief nun einen totenähnlichen Schlaf.

Der Kopf zuckte hier und dorthin und im Norden witterte es endlich, was es suchte. Geil vor Mordlust raste das Wesen los, der Geruch eines Feuers oder mehrere war an seine Nase gedrungen und diese Nacht würde noch mehr Schrecken über die Lebenden kommen, bevor es mit dem Kind zurück nach Osten ziehen würde.

Es war ein Fest. Die Schreie der Bewohner der kleinen Siedlung, vier - fünf Familien nur, brachten das Wesen zur Raserei und es labte sich an deren Entsetzen.
Lang jagte es sie und trieb sie zum Wahnsinn, um sie dann zu fressen. Das Blut war angereichert von ihrer Furcht und das Wesen verfiel in Ekstase und vergaß die Zeit.
Schwach nur drang das Licht der untergehenden Sonne an sein Bewusstsein und es erschrak.

So spät. Eile tat Not, die Lähmung des Kindes konnte nachlassen und es erwachen. Als das Wesen zum Lager zurückkehrte war es verlassen, Spuren vieler Pferde im Schnee.
Grausam erklang sein Wehklagen, dass von den Wänden der Höhle schaurig zurückgeworfen wurde. Das Heulen steigert sich zur Wut und wurde grausamer.

Wer hatte dem Jäger die Beute entrissen?

__________________
Geschichtenerzähler
Die Drachentriologie
Geheimnisse in der Dunkelheit
Schatten in der Dunkelheit



Wir alle versuchen anderen Spielern zu helfen. Wir sind alle gerne bereit Antworten zu geben soweit wir das selber vermögen. Sicherlich wird jeder verstehen wenn wir nach der 100 Frage die das selbe Thema umfasst gerne auf die praktische Suchfunktion verweisen.
Etten Ratgeber
07.12.2012 18:41 Falcon ist offline E-Mail an Falcon senden Beiträge von Falcon suchen Nehmen Sie Falcon in Ihre Freundesliste auf
Falcon Falcon ist männlich
Saurons Stellvertreter


Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 2.445

Themenstarter Thema begonnen von Falcon
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geschrieben von Falcon

Seit Jahren schon war er Fischer, so wie sein Vater und sein Großvater im Gwathlow fischten. Früher einmal gab es hier so etwas wie eine Stadt, in der Mitte des Flusses war eine Insel auf der die ersten Häuser gebaut wurden, nach und nach wurde zuerst das Südufer und dann das Nordufer besiedelt. Nach dem Sippenstreit zwischen Rhudauer und Cardolan waren viele Flüchtlinge aus dem Norden gekommen und hatten sich in Tharbad angesiedelt. Doch dies lag in grauer Vorzeit und nun erinnern nur noch Ruinen von der einst prächtigen Flussstadt in dem es Botschafter aus Gondor gegeben hatte.

Die Hütte des Fischers liegt am Nordufer in einer seichten Flussbiegung, eine einfache Holzhütte mit Reisigdach, davor ein kleiner Räucherofen und am Ufer, gut vertäut liegt wenn er nicht auf dem Fluss ist, ein kleines Boot.

Heute morgen hatte er seine Zeit damit verbracht Holz zu Hacken und hinter dem Haus zu stapeln, eine schweißtreibende aber nötige Arbeit. Der Winter war härter, dieses Jahr und sein Vorrat war fast aufgebraucht. Selbst der getrocknete Torf den er im Sommer aus dem Sumpf geholt hatte war schon verheizt. Wie schon so oft in den vergangenen Wochen hatte er sich auch diesen Morgen gefragt warum er nicht einfach in den Süden zieht, so wie der Rest seines Dorfes. Sie hatten sich zusammengeschlossen, vor einigen Jahren schon und weiter südlich einen Weiler gegründet, letztes Jahr hatte ihn noch sein Onkel besucht und versucht zu überreden auch dort hin zu ziehen, aber der Fischer mochte seine Hütte nicht aufgeben.

Ein seltsames Gefühl ließ ihn in der kommenden Nacht aus dem Schlaf aufwachen, ein böser Traum, dachte er zuerst, aber der Schatten wollte nicht weichen, selbst am nächsten und übernächsten Tag ging es ihm nicht gut und er verließ sein Bett nur um das Feuer am Leben zu erhalten. In der dritten Nacht erwachte er schweißgebadet, sein Kaminfeuer war erloschen und so sehr sich auch anstrengte er bekam es nicht wieder an. Die Wintermorgensonne am kommenden Tag schaffte es auch nicht ihn auf zu wärmen. Etwas Schreckliches musste passiert sein, irgendetwas mit seiner Familie im Süden, später am selben morgen machte er sich auf den weg um den Weiler seiner Familie auf zu suchen!

__________________
Geschichtenerzähler
Die Drachentriologie
Geheimnisse in der Dunkelheit
Schatten in der Dunkelheit



Wir alle versuchen anderen Spielern zu helfen. Wir sind alle gerne bereit Antworten zu geben soweit wir das selber vermögen. Sicherlich wird jeder verstehen wenn wir nach der 100 Frage die das selbe Thema umfasst gerne auf die praktische Suchfunktion verweisen.
Etten Ratgeber
07.12.2012 18:42 Falcon ist offline E-Mail an Falcon senden Beiträge von Falcon suchen Nehmen Sie Falcon in Ihre Freundesliste auf
Falcon Falcon ist männlich
Saurons Stellvertreter


Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 2.445

Themenstarter Thema begonnen von Falcon
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geschrieben von Falcon

Düsternis, nicht nur dunkel, nein absolute schwärze umgibt den Jäger wie ein Schwarm Insekten. Boshaftigkeit die jeden der in seine nähe kommt den Atem nimmt geht ihm voraus und lässt Blumen welken. Wenn er könnte wie er wollte würde er über jede Siedlung herfallen und sich an den schwächlichen Sterblichen laben, es würde ein Fest des Grauens werden, nichts und niemanden würde ihn aufhalten können, da war er sich absolut sicher. Doch er hatte schon einen Fehler begangen, hatte seiner Mordlust schon einmal nachgegeben und seine Beute war ihm entwichen. Noch einmal würde er diesen Fehler nicht begehen, er würde sich in Schatten hüllen und sich im Verborgenen halten bis er seiner Beute so nahe war das sie nicht wieder entkommen konnte. Sollten andere sich um die selbsternannten Beschützer kümmern, er würde warten, er würde auf seine Zeit warten um dann erbarmungslos und tödlich über seine Feinde zu kommen.
Dumatsch ist wütend, eigentlich ist der große Troll immer wütend, oder hungrig. Meist ist er beides, doch im Moment ist er nur wütend, hat er doch erst vor wenigen Stunden ein Pferd gefressen und zusätzlich noch den Reiter einen dünnen und nicht sonderlich schmackhaften Elben. Seit Nächten schon ist der Troll mit seinen vier Brüdern unterwegs. Tagsüber verstecken sie sich in Höhlen oder dunklen Wäldern, einmal sogar in einem Schober. ( Der Bauer hatte ein zu köstliches Gesicht gemacht als der Troll sich vorgestellt hatte. „ Du Matsch“ hatte er wohl verstanden bevor die große Keule ihm den Schädel zertrümmerte) Warum war er also so wütend, ihm sollte es gut gehen, aber aus irgendeinem Grund hatte er mit seinen Brüdern seine Höhle in den Bergen verlassen und er wusste nicht warum, und was noch viel schlimmer war. Ihm sagte auch keiner warum, ein seltsames Gefühl beschlich ihn das er nicht näher beschreiben konnte, nicht das er sonderlich viele Gefühle auseinander halten konnte. Er würde sich später Gedanken darüber machen beschloss er, jetzt hatte er ein neues Ziel. Ein Feuer unweit seines Lagerplatzes flammte auf und ihm drang der Geruch von Zwergen in die Nase, er beschloss sich dieser Reisegruppe vor zu stellen. Breit grinsend schnappte er sich seine Keule „ Zwergenfreund „ und stürmte mit seinen Brüdern durch den Wald.

__________________
Geschichtenerzähler
Die Drachentriologie
Geheimnisse in der Dunkelheit
Schatten in der Dunkelheit



Wir alle versuchen anderen Spielern zu helfen. Wir sind alle gerne bereit Antworten zu geben soweit wir das selber vermögen. Sicherlich wird jeder verstehen wenn wir nach der 100 Frage die das selbe Thema umfasst gerne auf die praktische Suchfunktion verweisen.
Etten Ratgeber
07.12.2012 18:45 Falcon ist offline E-Mail an Falcon senden Beiträge von Falcon suchen Nehmen Sie Falcon in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Herr Der Ringe Online - Forum » Mittelerde » Das Kaminzimmer » Das Geheimnis des Winters?

Impressum - Datenschutzerklärung

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH